Chips sind heiß begehrt und extrem knapp: Strategische Interessen der Großmächte und Megatrends wie das Metaverse machen Halbleiter wertvoller denn je. Chips sind der Motor der digitalen Evolution: Server, Computer, Smartphones, Autonomes Fahren, die Cloud, das Internet der Dinge – die gesamte Digitalisierung ist ohne die Silizium-Bausteine nicht möglich. Auch das Paralleluniversum Metaverse, die virtuelle Bühne, die soziale Netzwerke gerade errichten, ist auf der Rechenpower hochleistungsfähiger Halbleiter aufgebaut.

Chips sind der Rohstoff für den digitalen technologischen Fortschritt. Um diese technologische Basis ringen Großmächte China, Europa und die USA, die mit Milliarden den Ausbau der Produktionskapazitäten fördern. Europas aktuelle Investitionsoffensive „Chips Act“ mit fast 50 Milliarden Euro Volumen zeigt die Bedeutung der Branche, die USA investieren ähnlich viel in die Chip-Infrastruktur. Laut Schätzungen des US-Marktforscher Gartner soll sich das globale Umsatzvolumen der Halbeiterbranche bis 2030 auf rund eine Billion Dollar verdoppeln.

Der von der Redaktion entwickelte BO-Index Chip Power umfasst die aus Sicht der Redaktion 15 attraktivsten Aktien aus der globalen Wachstumsbranche.

Chipgigant Intel dominiert bei Mikroprozessoren, den zentralen Steuereinheiten für Computer und Netzwerkrechnern. Intels Mitbewerber AMD und Nvidia sind große Gewinner des Megatrends Cloud und des Ausbaus der Rechenleistung der gobalen Rechenzentren. Graphikchipentwickler Nvidia nutzt zudem den digitalen Wandel in der Autobranche und liefert bereits Chips, Software und eine Plattform für das Metaverse. Beim technologischen Wandel der Internetverbindungen und in Telekommunikationsnetzen ist Chipentwickler Marvell Technology vorn. Infineon, ST Microelectronics und Texas Instruments treiben die Digitalisierung in der Autobranche und in den verschiedenen Industrien voran. Qualcomm, der weltweit größte Entwickler von Chips in Smartphones, spielt in weiteren Märkten: als Zulieferer in der Autobranche und im Internet der Dinge. Südkoreas größter Technologiekonzern Samsung Electronics profitiert als globaler Primus bei Speicherchips vom Einsatz dieser Bausteine in vielen Bereichen. Samsung ist auch ein begehrter Auftragsfertiger, unter anderen für Apple. Die weltweite Nummer 1 der Chipauftragsfertiger ist die technologisch führende TSMC. Wie Taiwans Technologieriese sind auch Applied Materials, ASML, KLA Corp und Synopsys als Zulieferer dominierende Werkzeugmacher der Chipindustrie, die den technologischen Fortschritt möglich machen.

Anleger investieren in ein Zertifikat (WKN: DA0 ABM), das den Index 1:1 abbildet. Die Anteile der 15 Indexmitglieder sind gleichgewichtet und werden halbjährlich auf die ursprüngliche Gewichtung gebracht.

Unsere Empfehlungen

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 AnlegertypWKNProdukttypBasiswertGeldBrief 
konservativDA0ABMIndex-ZertifikatChipPower9,469,49
moderatMD36RQMini-Future LongChipPower4,464,49
spekulativMD36RTMini-Future LongChipPower2,322,35

Indexzusammensetzung

UnternehmenWKNGewichtung
AMD8631866,66%
Applied Materials8651776,66%
ASMLA1J4U46,66%
Infineon6231006,66%
Intel8556816,66%
KLA Corp.8658846,66%
Marvell TechnologyA3CNLD6,66%
Nvidia9184226,66%
Qualcomm8831216,66%
Samsung Electronics9561996,66%
ST Microelectronics8934386,66%
Synopsys8837036,66%
Texas Instruments8526546,66%
TSMC9098006,66%
WolfspeedA3C4QG6,66%
Chip Power

Wie handeln Sie einen Index?

Sie können einen Index nicht direkt kaufen, sondern benötigen ein Produkt, zum Beispiel ein Zertifikat, mit dem Sie an der Kursentwicklung des Basiswertes des Index partizipieren. Je nach Risikoneigung besteht die Möglichkeit, ein Produkt zu wählen, das die Kursentwicklung des Basiswertes 1:1 abbildet, oder Sie können durch Faktorzertifikate Gewinne mit Hebelwirkung erzielen.

Beispiel: Sie entscheiden sich für ein Faktor-Zertifikat (long) mit dem Faktor 5, dann steigt der Preis des Zertifikats an einem Tag um 5 Prozent, wenn der Basiswert an diesem Tag um 1 Prozent steigt. Entsprechend hoch können auch die Verluste bei einem Rückgang ausfallen.

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Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen: www.zertifikate.morganstanley.com. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.
Hinweis: Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG als alleinige Gesellschafterin der Finanzen Verlag GmbH hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit den Emittenten der dargestellten Wertpapiere, Alphabeta Access Products Ltd. und der Morgan Stanley & Co. International plc, hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie den Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von Morgan Stanley & Co. International plc Vergütungen.